Kleine Restaurationsarbeiten

Nachdem Kermit sich auf der Transsylvania so gut geschlagen hat, hat er auch ein bisschen Zuwendung verdient. Fahrwerk wurde schon getauscht, die Radverbreiterungen waren aber an mehreren Stellen gebrochen. Das zum Schluss ständig durchschlagende Fahrwerk hat seinen Anteil daran gehabt. Unsere Versuche mit selbst tiefzuziehen sind kläglich gescheitert und deshalb wurde schweren Herzens entschlossen, die selben Verbreiterungen nochmal zu bestellen.

Geliefert wurde prompt, Qualität wieder in Ordnung, diesmal haben wir uns aber beim Anpassen mehr Arbeit gemacht und die Freigang großzügig optimiert. Druckluftsäge und Akkuflex mit Fächerscheibe sind die besten Freunde bei solch einer Arbeit. Der Anbieter hat diesmal ein Gummiprofil beigelegt, welches Scheuern am Lack verhindert (uns quasi fast egal) und aber einen sehr schönen Abschluss ans Blech darstellt. DAS gefällt und die Optik ist wesentlich besser.

Zusätzlich hat Cookie auf einer Hutze in der Motorhaube bestanden, sieht aber gut aus. 

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Fahrwerk

Nachdem uns das Zeugs von OME in der Ukraine ziemlich mächtig enttäuscht hat (das australische Produkt taugt halt eher für den Eissalon und ich war auch so naiv das ein Gebrauchtes noch brauchbar sein könnte) – haben wir einer Empfehlung eines Suzukifahrers geglaubt und uns das sowohl preislich als auch technisch attraktive Fahrwerk von HM4x4 gegönnt. Sehr schön finden wir die zerlegbaren Dämpfer, welche im Bedarfsfall beim Hersteller überholt werden können – günstiger als neu kaufen.

Leider sind aber die hinteren Federn so wie wir sie bestellt haben, definitv zu weich – der Jimny hat nen Hängepopo. Kann nix. Mal auf italienisch reklamieren…

 

 

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2 Tage…

So, Dienstag abends – schrauben.

Wie gehabt.

Nein, diesmal nicht so ganz – es ist der letzte Schrauberabend vor der Transsylvania Trophy! Wir sind nicht nervös, bloß die Vorfreude…

Zuerst den Kompressor unter den Fahrersitz verbaut und angeschlossen:Und Martin hat noch eine geniale Staukiste statt des Reserverades gebaut für das Bergezubehör – so muss das dreckige und nasse Zeugs nach dem Bergen nicht ins Auto:Und aus den Restln haben wir noch nen Halter für die CB-Antenne gebaut:

Den Heckklappengriff getauscht und nun – sind wir fertig für die Transsylvania Trophy18

Nach dem Training ist vor dem Rennen

…oder so.

Auf jeden Fall sind wir mit einer Liste von „To Do´s“ nach Hause gekommen und haben uns zwei Tage später wieder in Martin´s Werkstatt getroffen um mal die Punkte nach Prioritäten zu sortieren.

Dabei kamen überraschend wenige „Muss“-Punkte und einige „Nice to haves“ raus.

Und nachdem einige der Musspunkte noch dazu schnell abzuarbeiten waren, sehen wir der Ukraine deutlich gelassener ins Auge.

Windenseil und Fahrwerksschrauben konnten wir gestern abhaken, Freigang für den Verteilergetriebeschalthebel ist in Arbeit und die Lösung in Sicht.

Ein paar Teile wurden auch gleich bestellt und die Kasse wieder erfolgreich geleert.

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Fast…

Fast wäre unser Trainingswochenende in Slowenien wieder mal ein Opfer unglücklicher Unwägbarkeiten geworden. Diesmal war es ein schwerer Asthmaanfall von Martins ältestem Sohnemann.

Ba ja, hab ich halt alleine die letzten Vorbereitungen erledigt – die Vorarbeiten konnte Martin ja zum Glück tagsüber schon machen. War nicht her so viel (denkt man, 3 Stunden waren es aber auch).

Noch schnell so Kleinigkeiten wir den Halter für die zweite Schaufel und Zurrösen im Gepäckraum montiert, Reserverad verzurrt und das Wichtigste: Den von Sarah gesponsorten Schalensitz für Kermit montiert!

Erstaunlicherweise hatte das ganze Zeugs im Jimny locker Platz. David musste nicht im Krankenhaus bleiben und es geht ihm schon wieder besser. Und DAS ist viel wichtiger als ein bisschen Autofahren. Gute Besserung!

Ergo konnte Martin dann mit mir gemeinsam den Anhänger vom Pinzgaueraufbau befreien (meine Idee mit dem Abladen: Anhängen an den Wrangler, Festbremsdrehzahl, Bremse lösen – wurde nicht gewürdigt) und den Jimny aufladen.

Mitternacht, Bett, Chrrrrrr….

Handgriffe

Hunderte Handgriffe sind immer notwendig, bevor man fahren kann.

Man denkt, das Auto ist fertig, doch es sind Stunden notwendig, bis es das wirklich ist.

Das CB-Funkgerät eingebaut (am Platz des Autoradios) klingt simpel, ist es ja auch – aber der Hund ist im Detail.

Martin hat einstweilen den ultimativen Toughbookhalter gebaut, welcher auch das Tablet und das Garmit mittels RamMount sowie das Netzteil hält.Ein Rest 2K Lack in tiefschwarz glänzend macht das Ergebnis dann richtig elegant.

Als wir dann nebeneinander in den Schalensitzen lümmelten und durchsprachen, was heute noch zu machen ist, wars halb zwölf – aber das Gefühl einfach zu gut, um diese Minuten nicht auszukosten. Wer so was noch nie erlebt hat, dem kann ich nur empfehlen: BAUT EIN RALLYEAUTO.

2 Schalensitze, 4-Punktgurte und ein Käfig heben ein braves Alltagsauto haptisch und emotional in ganz andere Regionen. Keine Tieferlegung, Alufelgen oder Chiptuning wird Euch je dieses Gefühl geben. Understatement ist anders.

Ganz zum Schluss waren wir dann noch um Kermits (unser Plüschmaskottchen) Sicherheit bemüht – Sarah bekommt für ihr Fahrrad einen neuen Puppensitz und Kermit wird adäquat am Käfig fixiert. Das ist es uns wert.

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Wieder was geschafft

Nachdem das Hochwasser die Anfahrt zur Werkstatt fast vereitelt hätte (ich hab den Twingo genommen, damit der Wrangler keinen Hagel abbekommt – war dann aber eh nur Wasser), waren wir dann umso fleißiger.

Überrollbügel montiert, unzählige Löcher gebohrt und Schrauben verschraubt, Martin hat einstweilen einen genialen Halter fürs Toughbook gebaut.

Aber kaum sind wieder ein poaar Teile montiert sieht es auch schon wieder nach Auto aus.Zu groß ist Kermit definitiv nicht…

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Perfektion

Rot ist nicht gleich rot und Lackierung nicht gleich Lackierung – und Martin wäre nicht Martin, wäre ihm so „ist eh okay“ genug.

Ergo nassschleifen:Und nochmal lackieren:

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