Kermit

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Das Spielzeug Auto

Unser Jimny hat das Licht der Welt im fernen Hamamatsu im Jahre 99 erblickt und über 170.000km brav im Herzen Europas gedient. Allrad kam nur im Winter zum Einsatz, Gelände kannte er bislang gar nicht. Doch nun blüht ihm bei uns der zweite Frühling. Für Martins Schwiegermama war die Trennung besonders hart, aber der Panda 4×4 ist für sie ein adäquater Ersatz.

Aufgrund der dezenten und unauffälligen Farbgebung haben wir uns auf den Namen Kermit geeinigt, was durchaus naheliegend war.

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Die Evolution

Der Jimny stellt für uns eine ideale Basis dar, um unser Vorhaben im Rahmen unseres Budgets umzusetzen. Das nie alles auf einmal geht, war uns von Anfang an klar, aber inzwischen ist schon sehr viel geschehen, was sowohl die Geländeeigenschaften als auch dem Erhalt der Basis (dies war genauso notwendig) verbesserten.

Umbauten

  • MT-Bereifung in 30×9,5R15 auf Dotz Dakar Stahlfelgen in 7×15″
  • 2″ Fahrwerk von HM4x4, zerleg- und überholbar
  • 2″ Bodylift
  • Stahlflexbremsleitungen
  • hochgelegter Ansaugschnorchel
  • Getriebeentlüftungen aus FESTO Pneumatikschlüchen
  • Reserverad im Innenraum
  • Verschraubte Verbreiterungen, großzügig nachbearbeitet
  • Halter für Navi, Tablet und Toughbook
  • Aufarbeitung der Karosse inklusive Farbwechsel
  • Entfernung von unnötigem Komfort (Teppiche, Verkleidungen)
  • Sportsitze
  • 4-Punkt Renngurte von Sabelt
  • Ausbau der Airbags, Gurtstraffer und Steuergeräte (bei 4-Punkt Gurten nicht hilfreich)
  • Verteilergetriebe mit kürzerer Übersetzung (-24%)
  • Achsübersetzung gekürzt von 3,909 auf 4,3 (-11%)
  • Kofferraumboden aus Alu-Laminat (5cm abgesenkt), verschraubt, demontierbar für Servicearbeiten an der Hinterachse oder am Tankmodul
  • Right Locker Sperrdifferential an der Hinterachse
  • WARN M8000i Seilwinde mit Albright Relais und Kunststoffseil
  • manuelle AVM Heavy Duty Naben anstelle der Pneumatischen
  • PU Buchsen für die Panhardstäbe
  • Vordere Längslenker mit nachlaufkorrigierenden Buchsen von Trekfinder
  • Modifizierte Elektrik mit zwei hinter den Sitzen verbauten, im Fahrzeugboden versenkten 55Ah Optima YT S 4.2 Batterien, Notausschalter und manuellem Trennschalter
  • Fensterheberschaltung modifiziert
  • Aluminiumstaubox statt Reserverad für Bergematerialien
  • Überrollbügel

2019:

  1. Motorumbau von 1,3L auf 1,6L – ca. 20% mehr Leistung und 25% mehr Drehmoment locken sehr und der Vitara hat sein Leben schon letztes Jahr an einen Baum verspielt.
  2. Der rostige Rahmen wird einem penibelst aufgearbeitetem und für alle Ewigkeiten konserviertem neueren Rahmen weichen. Wir möchten gerade hier an der Basis nicht mehr drüber nachdenken müssen, diese Arbeit zwei mal zu machen. Deshalb einmal „so perfekt wie möglich“. img-20161123-wa0034